Zu der heutigen Berichterstattung der Kieler Nachrichten über die Nicht-Abnahme eine Tankerneubaus bei der Kieler Lindenau-Werft erklärt der wirtschaftpolitische Sprecher der Kieler Ratsfraktion, Ratsherr Frank Bretschneider:
"Es ist bedauerlich, dass fortgesetzte Fehler beim Management der Kieler Lindenau-Werft momentan rund 300 Arbeitsplätze in Gefahr gebracht haben. Erst recht in ökonomisch angespannten Zeiten ist Verlässlichkeit ein hohes Gut, sowohl zwischen den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, als auch zwischen den Vertragspartnern in der Wirtschaft untereinander."
Lindenau müsse sich auf dem Markt neu positionieren und dafür sehe der Insolventverwalter sicher gute Möglichkeiten.
Ratsherr Frank Bretschneider wies zudem darauf hin, dass zugleich mit dem Bericht über den beanstandeten Lindenau-Tanker in den heutigen Kieler Nachrichten ein Artikel über die negativen Folgen von Zeitarbeit erschienen sei.
Damit wandte er sich gegen die Tendenz von Politikern, sich erst ab einer öffentlichkeitswirksamen Größenordnung zu der Gefährdung von Arbeitsplätzen zu äußern:
"Jeder einzelne von Arbeitslosigkeit bedrohte Mensch, sei es eine Malerin in einer Zeitarbeitsfirma oder ein Stahlarbeiter bei Lindenau, ist einer zuviel!"