Ratsfrau Ayse Fehimli (DIE LINKE) stellt auf heutigen Ratsversammlung einen Ergänzungsantrag zur Initiative von SSW, Grünen und SPD, ein Integrationsmonitoring in Kiel einzurichten, damit dieses neue Instrument zur Messung von Integrationserfolgen über die bloße Aufzählung von Projekten, statistische Datenerhebungen und Kategorisierungen hinausgehen kann.
Dazu erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ayse Fehimli:
„Integrationsmonitoring ist für uns mehr als der effiziente Kapitaleinsatz in sozialer Arbeit oder der gemessene Rückfluss von eingesetzten Fördermitteln. Was ein Finanzpolitiker als misslungen einschätzt und als verzichtbar bewertet, kann für die betroffenen ausländischen MitbürgerInnen (über)lebensnotwendig sein. Deshalb brauchen wir zusätzlich qualitative Bewertungskriterien sowie die Fachkunde von Interessensvertretungen und Institutionen und sollten über diese Dinge im Sozialausschuss beraten können. So können wir u.a. einen (vor allem gesetzeswidrigen) Einsatz von 1-Euro-Jobbern bei den Untersuchungen ausschließen, denn auch die mit Integrationsmonitoring befassten WissenschaftlerInnen halten die intensive Schulung von dabei eingesetzten MitarbeiterInnen für dringend erforderlich.“