6. Februar 2009 Kieler Leben

Florian Jansen, schulpolitischer Sprecher der LINKEN

Der 31-jährige Student der Sonderpädagogik ist seit über siebzehn Jahren in verschiedenen Organisationen, Schüler- und Studentengruppen politisch aktiv. Parteipolitisch engagiert sich der Ratsherr mFlorian Jansen seit etwa drei Jahren fur die LINKE, weil seiner Meinung nach die LINKE die einzige Partei ist, die dem neoliberalen Mainstream nicht folgt und die der Politik der übrigen Parteien echte soziale, ökologische pazifistisch/antimilitaristische Alternativen entgegenstellt. lm Jahr 2000 brachte ihn das Studium nach Kiel. Zunächst wohnte er in Gaarden, nun seit etwa dreiJahren am Sudfriedhof. Beiden Stadtteilen fühlt er sich in besonderer Weise verbunden.

1. Was möchte die LINKE für die Kieler Bürger verändern?

Wir möchten, dass zukünftig wieder alle Kieler Bürgerinnen und Bürger gleichberechtigt am sozialen Miteinander in der Landeshauptstadt teilhaben können – unabhängig davon, ob sie im Berufsleben stehen, sich gerade in der (schulischen) Ausbildung befinden, sich um Familie und Kinder kümmern oder schon im Rentenalter sind

2. Welches sind dabei Ihre persönlichen Ziele?

Meine persönlichen Ziele liegen, als schulpolitischer Sprecher der Fraktion, natürlich im Bildungsbereich. Ich wünsche mir, dass es in Kiel schaffen, die Herausforderungen der Schulreform zu bewältigen und endlich den enormen Sanierungsstau an den Kieler Schulen abzubauen. Besonderes Augenmerk muss dabei auf den beruflichen Schulen liegen. Hier müssen wir nicht nur den katastrophalen baulichen Zustand beheben, sondern gleichzeitig die räumlichen Voraussetzungen für zeitgemäße pädagogische und didaktische Methoden schaffen.

3. Für wen sollten die Kieler bei der Oberbürgermeisterwahl stimmen und warum?

Natürlich für den Kandidaten der LINKEN, Raju Sharma. Er bringt nicht nur die notwendigen Fähigkeiten mit um die Position an der Verwaltungsspitze auszufüllen, er ist auch die einzige Alternative zur bisherigen politischen Führung der Oberbürgermeisterin. Raju Sharma steht für soziale Gerechtigkeit in allen Stadtteilen, gegen Privatisierung auf Kosten des Gemeinwohls, für Bildung und Teilhabe am öffentlichen Leben, für Integration und gegen Ausgrenzung

4. Was wünschen Sie sich für Kiels Zukunft?

Das die Landeshauptstadt endlich beginnt, ihrem selbst gesetzten Ziel kinder- und familienfreundlichste Stadt zu werden näherkommt und der enormen Kinder- bzw. Familienarmut wirksam entgegentritt.

 

Und dann wäre noch ein kleiner Steckbrief ganz schön

 

Alter: 31 Jahre

Beruf: Student der Sonderpädagogik (Lehramt für Menschen mit geistiger Behinderung und Förderung im sozial, emotionalen Bereich)

seit wann in der Politik: politisch aktiv bin ich seit über siebzehn Jahren in verschiedenen Organisationen, Schüler- und Studentengruppen. Parteipolitisch engagiere ich mich jetzt seit etwa drei Jahren für die LINKE

seit wann „ein Kieler": seit 2000, als mich mein Studium nach Kiel brachte

Wohnort in welchem Stadtteil: Ich wohne jetzt seit etwa drei Jahren am Südfriedhof. Davor habe ich in Gaarden gewohnt und ich fühle mich beiden Stadtteilen in besonderer Weise verbunden.

warum bei den Linken?: Weil die LINKE die einzige Partei ist, die dem neoliberalen Mainstream nicht folgt und die der Politik der übrigen Parteien echte soziale, ökologische und pazifistisch/antimilitaristische Alternativen entgegenstellt.