13. Januar 2009 Ingrid Zimmermann

Spielplatz Sörensenstraße, Lärmschutz / Schadstoffbelastung

Antrag:

Spielplatz Sörensenstraße (Höhe Hausnummer 16)- Lärmschutz / Schadstoffbelastung

1. Ist der Verwaltung bekannt, welchen verkehrsbedingten Lärm- und Schadstoffbelastungen Kinder auf dem Spielplatz ausgesetzt sind?

2. Gehen von der Benutzung des Spielplatzes Gesundheitsgefahren für Kinder aus?

3. Sind Maßnahmen geplant zur Reduzierung des Lärmpegels bzw. des Schadstoffeintrages auf das Spielgelände?

Drucksache 

Spielplatz Sörensenstraße, Lärmschutz / Schadstoffbelastung der Ratsfrau Ingrid Zimmermann (Ratsfraktion DIE LINKE) vom 08.01.2009 zur Ratsversammlung am 15.01.2009

Die zur Sitzung der Ratsversammlung am 15.01.2009 gestellte Kleine Anfrage beantworte ich wie folgt:

Spielplatz Sörensenstraße (Höhe Hausnummer 16) – Lärmschutz / Schadstoffbelastung

Zu Frage 1:
Antwort:
  Eine Verkehrslärmkartierung wurde entsprechend der EU-Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG und § 47 BImSchG im Jahr 2007 durchgeführt. Festgestellt wurde auf dem Spielfeld eine maximale Belastung von 62,7 dB(A). An den Spielgeräten am Rand der Sörensenstraße lag die Verkehrslärmimmission bei 63,8 dB(A).
Daten zur Luftschadstoffbelastung liegen der Stadtverwaltung nicht vor.

Zu Frage 2: 

Antwort:  Nach der Lärmwirkungsforschung steigt ab einer Dauerbelastung von 65 dB(A) tags das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen durch chronischen Lärmstress. Die ermittelten Werte liegen unterhalb des vor genannten Schwellenwertes. Eine Gesundheitsgefährdung ist daher auszuschließen.
Bezüglich der Belastung durch verkehrsbedingte Luftschadstoffe ist nach Mitteilung des zuständigen Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume  davon auszugehen, dass die gesetzlich festgelegten Grenzwerte deutlich unterschritten werden.

Zu Frage 3: 

Antwort:  Aufgrund der beschriebenen Situation sind aktuell noch keine Maßnahmen geplant. 

Peter Todeskino

Bürgermeister