Zur Neuausrichtung der Bäderlandschaft in Kiel erklären der baupolitische Sprecher Ratsherr Frank Bretschneider und der sportpolitische Sprecher der Ratsfraktion DIE LINKE Ratsherr Florian Jansen:
„Die heutige Entscheidung zur Zukunft der Kieler Bäderlandschaft ist keine Überraschung. Unserer Ansicht stand der Entschluss der anderen Fraktionen für ein Zentralbad schon fest, bevor der Prüfantrag am 11. Juni 2009 in der Ratsversammlung beschlossen wurde.Wir begrüßen es, dass Kiel nun zukünftig eine Halle haben wird, die mit einem 50-Meter-Becken auch dem Vereinssport gerecht wird.“
Dazu führte Florian Jansen aus: „Allerdings wäre in unseren Augen eine dezentrale Lösung für Kiel sinnvoller. Es sehr bedauerlich das mit der Lessinghalle nun ein Identifikationspunkt vieler Kieler Bürgerinnen und Bürger endgültig wegfällt. Und dass es in Kiel zukünftig kein Freibad mehr geben wird, wird einer „Stadt am Wasser“ nicht gerecht.
Schon jetzt möchten wir klarstellen, das wir die Umsetzung eines Zentralbads in Form eines PPP-Projektes in jedem Fall ablehnen werden. Die Bäderlandschaft ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und gehört komplett in städtische Hand.“
Ratsherr Bretschneider ergänzte als baupolitischer Sprecher: „Und was passiert mit der Lessinghalle? Setzt hier die Stadt Kiel etwa eine unheilvolle Tradition mit ihren Kulturdenkmälern fort?“