Die Ratsfraktion DIE LINKE hält Skateverbote in der Kieler Innenstadt per Verordnung für absolut überzogen.
Bußgelder von bis zu 1000 EUR fürs Skateboardfahren sind ein Armutszeugnis. Ganz besonders für eine Stadt, die sich zum Ziel gesetzt hat, besonders Kinder- und Jugendfreundlich zu sein.
"Ein Abschieben der Skater in Randgebiete der Stadt nach dem Motto 'Aus den Augen, aus dem Sinn' kann nicht der richtige Weg sein. Eine Stadt mit dem Anspruch kinderfreundlich zu sein muss Wege finden auch im Innenstadtbereich jugendtypische Betätigungen zu ermöglichen.", so Florian Jansen, sportpolistischer Sprecher der Fraktion.
Statt die Skater mit solchen Mitteln zu kriminalisieren und aus dem Innenstadtbereich zu verdrängen, sollte unter Beteiligung der betroffenen Jugendlichen und der Anwohner nach Alternativen gesucht werden, die für alle Seiten akzeptabel sind.