Die Ratsfraktion DIE LINKE freut sich, dass nach den Dänenampel Schnellschüssen nun bezüglich der Städtepartnerschaft mit der Türkei eine durch Dialog erarbeitete Lösung entstanden ist, die große Tragfähigkeit besitzt.
„Viele Menschen haben bei Samsun in Frage gestellt, ob diese Stadt politisch schon so weit ist. Bei Antakya hingegen besaß man langjährige Erfahrungen. Die nun gefundene Lösung ist das Ergebnis von Bürgerbeteiligung und der Beweis, dass die besten politischen Lösungen in einem ergebnisoffenen Dialog mit der Bevölkerung gefunden werden“, so der Fraktionsvorsitzende Florian Jansen
In Kiel leben viele Menschen mit türkischen bzw. kurdischen Wurzeln. Für sie ist die Städtepartnerschaft mit der Türkei ein wichtiges Signal der Anerkennung ihrer Herkunft. Die grundlegend gute Idee wurde zu Beginn ohne die nötige Sensibilität verfolgt. SPD, Grüne und SSW verabschiedeten den Antrag eine Städtepartnerschaft mit Samsun anzustreben. Es folgten viele besorgte Eingaben von Verbänden und Personen, die diese Auswahl kritisch hinterfragten.
In der Folge brachte DIE LINKE mit Antakya eine deutlich konsensfähigere Stadt ins Gespräch. Der nun erzielte Kompromiss ist das für alle zufriedenstellende Ergebnis dieser politischen Debatte und letztlich dem Dialogverfahren der Stadtpräsidentin zu verdanken.