26. Oktober 2011

Möbel Kraft: DIE LINKE fordert gute Löhne!

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Im Wirtschaftsausschuss am 26.10.2011 stellt DIE LINKE den Antrag eine vertragliche Nebenabsprache mit Möbel Kraft zu treffen, die beinhaltet, dass eine konkrete Anzahl (Mindestanzahl) von sozialversicherungspflichtigen und an den spezifischen Tarifverträgen orientierten Arbeitsplätzen zugesichert werden.

„Ständig hat man uns vorgehalten, dass wir gegen gute Arbeitsplätze in Kiel sein. Wir wollen SPD, Grüne und SSW beim Wort nehmen und die Versprechungen von Möbel Kraft vertraglich fixieren. Das wäre rechtlich kein Problem.“, so der rechtspolitische Sprecher  Stefan Rudau. „Dies stellt nebenbei keinen Eingriff in die Tarifautonomie dar, da wir gar nicht in irgendwelche Tarifverhandlungen  eingreifen!“, so Ratsherr  Rudau weiter.

Der Oberbürgermeister Torsten Albig stellte sich in der Debatte um die Ansiedlung hin und machte Möbel Kraft als den Heilsbringer der Arbeitslosen schmackhaft. Den Menschen, die das schwere Schicksal der SPD-Hartz IV Reformen zu tragen haben, würde eine Perspektive geboten, um in Zukunft von ihrer Arbeit leben zu können. Dies verspricht der  Wahlkämpfer Albig. Dies verspricht auch Möbel Kraft Chef Dr. George. Es spricht daher nichts dagegen, wenn beide Seiten dieses Ziel vertraglich festhalten.  Das wäre echte Verantwortung gegenüber den ArbeitnehmerInnen in Kiel.

Die SPD Kooperation sah sich da nicht in der Pflicht und lehnte ab.