29. September 2011

Möbel Kraft: Die Stadt drückt sich vor guter Arbeit.

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In der Antwort auf eine kleine Anfrage gibt die Stadt bekannt, dass es möglich sei Möbel Kraft vorzuschreiben, dass Tarif gebundene Arbeitsplätze geschaffen werden sollen. Die Ratsfraktion DIE LINKE wundert sich, warum das nicht geschieht.

„Will hier eigentlich keiner mehr  Verantwortung für irgendwas übernehmen? Da wird Möbel Kraft jeder Wunschzettel bedingungslos erfüllt ohne dass klar würde, was die Bürgerinnen und Bürger dann davon haben.  Die Stadt drückt sich vor ihrer Verantwortung für gute Arbeit zu sorgen!“, so Fraktionsvorsitzender Florian Jansen.

In einer kleinen Anfrage wollte DIE LINKE wissen, ob es möglich sei Möbel Kraft zu verpflichten Arbeitsplätze zu schaffen, die nach dem Tarif im Einzelhandel bezahlt werden. Die Antwort war überraschend. Ja, das sei möglich, aber man wolle es schlicht nicht machen. Die Stadt scheut den damit verbundenen Aufwand und glaubt lieber den Versprechungen von Möbel Kraft. Das ist Konzernpolitik in Reinkultur.