1. Juni 2011 Ratsfraktion

Anlässlich des CSD: Mehr Akzeptanz und Gleichberechtigung für queere Lebensentwürfe!

Die Ratsfraktion DIE LINKE nimmt den Christopher Street Day in Kiel am Samstag den 06.04.2011 zum Anlass, um wie schon im vergangenen Jahr das Thema Akzeptanz und Gleichberechtigung von queeren Lebensentwürfen auf die Tagesordnung der Ratsversammlung zu setzen.

Im Mai 2011 stellte die Fraktion eine Anfrage hinsichtlich des Sachstandes zum Thema Homophobie. Als Ergebnis aus dieser Anfrage bringt DIE LINKE im Juni 2011 einen Antrag in die Ratsversammlung ein, der ein Konzept einfordert, das für die Thematik sensibilisiert, damit Straftaten mit homophoben Hintergrund verhütet werden. Dabei sollen auch Transgender und andere queere Lebensformen Berücksichtigung finden, da diese noch mehr von Ausgrenzung und Anfeindungen betroffen sind. Nicht umsonst war unsere Ratsfrau Ayse Fehimli die Schirmherrin des ersten Transgender-Days 2010 in Kiel.

 Außerdem fordert die Ratsfraktion DIE LINKE, dass im Bereich Standortmarketing ein Konzept erarbeitet wird, dass Kiel als „gay friendly“ bewerben soll. Davon erhoffen wir uns nicht nur mehr Touristen, sondern auch mehr Akzeptanz in der Bevölkerung und bei Gastronomen. 

Um diese Anträge öffentlich zu bewerben nimmt die Ratsfraktion DIE LINKE, wie schon im Jahr 2010, voller Stolz  mit einem eigenen Wagen am diesjährigen  CSD am Samstag den 06.04. 2011 teil.

„Der CSD in Kiel ist wie im letzten Jahr eine Meisterleistung einiger Weniger. Ihnen gilt unser Dank, weil wir  der Meinung sind,  dass es den CSD unbedingt auch in Kiel geben muss“ so der Fraktionsvorsitzende Florian Jansen,  „So wie wir die einzige Fraktion in der Ratsversammlung sind, die regelmäßig Themen auf die Tagesordnung setzt, die für mehr Akzeptanz und Gleichberechtigung sorgen sollen, so sind wir auch die einzige Fraktion, die sich konsequent für den CSD in Kiel einsetzt.“

Homophobie, besonders wenn sie Hintergrund von Straftaten ist, muss von einer freiheitlichen Gesellschaft als Ganzes entschieden bekämpft werden. Straftaten gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intersexuelle Menschen sind Angriffe auf das Selbstbestimmungsrecht und auf die Gleichheitsgrundsätze unserer Gesellschaft. 

Wir wollen, dass gerade Kiel als Landeshauptstadt den Ansprüchen einer demokratischen, freiheitlichen Gesellschaft gerecht wird und jeder Mensch sein ganz persönliches Lebensglück an der Förde finden kann.

Veranstaltung: CSD in Kiel. Motto: Bunt- mit Recht. Start 14 Uhr Asmus-Bremer Platz. Ende ca. 15.30 Uhr Asmus-Bremer Platz. Anschließend kleines Bühnenprogramm.