Die Ratsfraktion DIE LINKE nimmt den Tag gegen die Homophobie zum Anlass zu hinterfragen, wie der Sachstand in Kiel ist.
„Homophobie, besonders wenn sie Hintergrund von Straftaten ist, muss von einer freiheitlichen Gesellschaft als Ganzes entschieden bekämpft werden. Straftaten gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intersexuelle Menschen sind Angriffe auf das Selbstbestimmungsrecht und auf die Gleichheitsgrundsätze unserer Gesellschaft“, so Ratsherr Stefan Rudau.
DIE LINKE Ratsfraktion will deshalb zur nächsten Ratsversammlung wissen:
Homophobie geht uns alle an! Die Politik muss konsequent gegen derartige Phänomene vorgehen, besonders vor dem Hintergrund, dass die verfehlte Gleichstellungspolitik und die politische Ausgrenzung von homo-, bi-, trans- und intersexuellen Menschen für Straftäter eine Legitimationsquelle darstellt. In einem demokratischen System brauchen Minderheiten den Schutz der Gesellschaft und besonders der Politik. Der persönliche Lebensentwurf darf nicht Risikofaktor sein, Opfer einer Straftat zu werden. Wir als LINKE legen hier den Finger in die Wunde.